Über mich
Mein Weg zur Pferdeosteopathie begann mit meiner Stute Mira. Sie hatte eine Verletzung aus dem Fohlenalter, und ich suchte verzweifelt nach jemandem, der ihr wirklich helfen konnte. Doch niemand konnte mir die Antworten geben, die ich brauchte. Also entschied ich mich, selbst aktiv zu werden.
Dabei stieß ich auf die Arbeit von Esther Gammelin (Faszientherapie) und Jule Luca Jesse (Pferdeosteopathie), die gemeinsam das Kompetenzzentrum Pferd gründeten und die Ausbildung zum "Equine Osteopath Full Body Integration (EOFBI©)" ins Leben riefen. Genau dort habe ich meine Ausbildung absolviert.
Was ich gelernt habe
In meiner Ausbildung habe ich gelernt, nach den Ursachen von Problemen zu suchen, statt nur Symptome zu behandeln. Ich verstehe heute die komplexen Zusammenhänge im Körper und betrachte jedes Pferd ganzheitlich – als Einheit von Körper, Geist und Seele. Dabei ist mir wichtig, dass ich jedes Pferd-Mensch-Paar als Individuum wahrnehme und niemals nach Schema F arbeite.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Nachsorge: Durch gezielte, individuell angepasste Bewegungsübungen unterstütze ich Pferde nachhaltig dabei, sich physiologischer zu bewegen und sich wieder wohler in ihrem Körper zu fühlen.
Während meiner Ausbildung habe ich mich zusätzlich in den Bereichen Aromatherapie mit ätherischen Ölen und kinesiologisches Taping weitergebildet, da diese Methoden meine osteopathischen Behandlungen optimal ergänzen.
Meine Arbeitsweise
Ich arbeite sanft, respektvoll und einfühlsam. Die Grenzen des Pferdes zu respektieren steht für mich an oberster Stelle. Ich nehme mir Zeit, kombiniere mein Wissen mit Intuition und hole dich und dein Pferd genau dort ab, wo ihr gerade steht. Dabei erkläre ich dir gerne ausführlich, was ich tue und warum.
Was mich antreibt? Ich liebe es, Pferden und ihren Menschen zu helfen – körperlich wie auch psychisch. Es erfüllt mich, zu beobachten, wie sie sich entwickeln und über sich hinauswachsen. Ein Dankeschön vom Pferd am Ende einer Behandlung ist für mich das ehrlichste und schönste Kompliment.
Mein "Warum"
Mira hat mich gelehrt, Dinge neu zu betrachten, umzudenken und nicht einfach konventionellen Wegen zu folgen. Sie hat mir gezeigt, die Besonderheit der kleinen Dinge wieder zu feiern. Sie hat mich dabei unterstützt, der Mensch zu werden, der ich heute bin – sie ist mein "Warum".
Dank der Techniken, die ich erlernt habe, kann ich Mira trotz ihrer alten Verletzung heute wieder reiten. Diese Erfahrung ist etwas ganz besonderes, weshalb ich mein Wissen und meine Fähigkeiten einsetzen möchte, um dir und deinem Pferd so gut wie möglich helfen zu können.